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TAROT

Der Ursprung der Tarotkarten

Die genaue Herkunft der Tarotkarten liegt im Dunkeln. Die Tarot- und Spielkarten gehen möglicherweise sogar bis ins alte Ägypten zurück, da Wissenschaftler die Große Arkana als ägyptische Hieroglyphen-Bücher erkannt haben wollen. Andere Gelehrte wiederum berichten über erstaunliche Ähnlichkeiten zwischen den Spielkarten und den früheren orientalischen Spielen und Gottheiten. Selbst ein Einfluss des viel späteren Mittelalters auf die Entstehung der Tarotkarten kann nicht ausgeschlossen werden.

Es ist nicht einmal mit Sicherheit bekannt, ob die Karten der Großen Arkana mit ihren symbolischen Zeichen und die Karten der Kleinen Arkana mit ihren wohlbekannten Sätzen unabhängig voneinander entworfen und zu einem späteren Zeitpunkt von einem erfinderischen Geist zu einem Spiel zusammengefasst wurden, oder ob sie von Anfang an als 78-Karten Spiel gedacht waren. Nachstehend eine der wahrscheinlichsten Erklärungen für den Ursprung der gebräuchlichen Spielkarten und der esoterischen Tarotkarten.

Das ägyptische Buch Thoth

Court de Gebelin gibt 1781 in Band I des äLe Monde Primitifô ein gewichtiges Argument für den ägyptischen Ursprung der Tarotkarten. Laut Gebelin sind die 22 Karten der Großen Arkana ein altägyptisches Buch, nämlich das Buch Thoth, das aus den Ruinen der brennenden ägyptischen Tempel geborgen wurde.

Thoth war der ägyptische Merkur, von dem es heißt, er sei einer der frühen Könige und der mythische Erfinder der Sprache und der Hieroglyphen oder Buchstaben mit ihren innewohnenden Mystizismen gewesen. Ihre Grundlage war ein Alphabet, in dem alle Götter Buchstaben sind, alle Buchstaben Ideen, alle Ideen Zahlen und alle Zahlen vollkommene Zeichen.

Viele Gelehrte des Okkulten erkennen in den Tarotkarten Seiten aus ägyptischen Büchern, welche die Grundlagen der mystischen Philosophie der Ägypter in einer Reihe von Symbolen und sinnbildlichen Figuren beinhalten. Gebelin war der Meinung, dass die esoterischen Tarotsymbole später von wandernden Zigeunern in ganz Europa verbreitet wurden.

Das Kartenlegen

Das Tarot bietet die Möglichkeit, sich Rat, Hilfe und Anregungen angesichts einer Unsicherheit zu holen, Tendenzen einer Entwicklung aufzuzeigen und sich über persönliche Belange Klarheit zu verschaffen. Die Karten sollten in ruhiger, entspannter Atmosphäre gelegt werden.

Die Karten können in unterschiedlicher Weise und Absicht befragt werden. Dazu dienen verschiedene Verfahrensweisen, die im folgenden vorgestellt werden. Sie werden Legesysteme, Legearten oder Legemethode genannt, da die Art und Weise, wie die Karten ausgelegt werden, jeweils einer bestimmten Themenstellung gerecht werden soll.

Man kann das Tarot befragen:

- nach dem momentanen Zustand einer Angelegenheit

- nach grundlegenden Tendenzen in einer bestimmten Situation z.B. im Beziehungsleben und Beruf

- als Orientierungs- und Entscheidungshilfe

- als Jahresvorschau, die Hauptthemen- und ľtendenzen bestimmter Zeitabschnitte anzeigt

Man kann auch eine einzelne Karte ziehen, etwa zu einem bestimmten Anlass oder zum Tages-, Wochen- oder Monatsthema.

Eine Frage, die nur mit äjaô oder äneinô beantwortet werden kann, sollte nicht gestellt werden, da es keine Ja/Nein Karte gibt. Das Tarot kann zwar bei der Entscheidungsfindung helfen, die Entscheidung selbst kann aber letztendlich nur vom Fragenden selbst getroffen werden.

Man sollte es vermeiden, mehrere Themen oder Fragen miteinander zu verbinden, wie z.B. bei der Frage: äSoll ich dieses oder jenes tun?ô. Stattdessen ist es anzuraten lieber zwei Fragen in Bezug auf die eine, dann in Bezug auf die andere Möglichkeit.

Besser ist es darauf zu verzichten, die Karten über eine vage, allzu ferne Zukunft zu befragen. Darauf hingewiesen werden sollte hier auch, dass bezüglich Zeitangaben immer nur ein ungefährer Zeitraum genannt werden kann.

Am verständlichsten kann die Bedeutung der Karten im Zusammenhang des aktuellen Geschehens erfasst werden. Dabei werden durchaus auch Ereignisse oder Erfahrungen aufgezeigt, die schon längere Zeit zurückliegen, sofern sie für die Thematik von prägender Bedeutung sind.

Es ist auch möglich, zu demselben Thema mehrere Befragungen durchzuführen. Einerseits kann man dabei wichtige Varianten für die Deutung erhalten. Andererseits erkennt man die Schwerpunkte der Thematik durch wiederholt auftretende Karten immer besser.

Die Deutung der Karten in einem Legesystem

Die Bildmotive werden aufmerksam betrachtet. Man vertieft sich gedanklich und gefühlsmässig in die Bilder. Sie spiegeln die momentanen Stimmungen wider und helfen, sich über eine bestimmte Situation Klarheit zu verschaffen. Die Bilder berühren das Unbewusste und eröffnen uns einen Weg in die Tiefen unseres Selbst. Daher sagen uns die Karten auch immer das, was wir äirgendwo ganz tiefô schon immer gewusst haben. Dennoch ľ oder vielleicht gerade deshalb ľ bewirken sie manches eindrucksvolle Aha-Erlebnis.

Es gibt im Tarot keine guten und schlechten Karten. Die Eigenschaften jeder Karte müssen immer im Zusammenhang mit einer bestimmten Situation gesehen werden. Gerade schmerzhafte Erfahrungen sind oft der Weg zur inneren Befreiung. Auch gäbe es ohne Unglück kein Glück, ohne Trauer keine Freude, ohne Hölle kein Paradies, ohne Tod kein leben usw. Jede Karte ist ein Spiegel dessen, was ist, und eine Aufforderung, es so anzunehmen, wie es wirklich ist.

Eine Aufforderung also, alles zu durchleben, um wirklich jede Seite seiner selbst zu erfahren, die eigenen schwächen und Stärken, aber auch die seiner Freunde und Partner zu erkennen und dazu zu stehen. Dies bedeutet eine Chance, sich selbst zu finden und dabei immer wieder den Ballast der Illusion abzuwerfen.

Bei der Befragung ergründet man zunächst die besondere Aussage jeder einzelnen Karte auf dem jeweiligen Platz im Legesystem. Dann vertieft man sich in das Gesamtbild aller ausgelegten Karten. Aus diesen einzelnen teilen wird sodann eine zusammenhängende Gesamtaussage entwickelt. Erst im Zusammenhang lässt sich ein Problem umfassend erkennen, und dann zeigen sich auch Änderungsmöglichkeiten.

Ein wichtiger Hinweis:

Aussagen über ein konkretes, unvorhersehbares Ereignis, wie Unfall, Tod oder sonstiges Unglück, sind nicht möglich und immer unseriös und verantwortungslos! Diese Art der Jahrmarktwahrsagerei verschreckt nur und erzeugt berechtigtes Misstrauen den Karten und dem Deutenden gegenüber. Unter solchen Umständen kann sich die Intuition nicht entfalten, und der Zugang zum Unbewussten bleibt verschlossen. So bedeutet z.B. das große Arkanum XIII TOD nicht den physischen Tod eines Menschen, sondern Abschied oder das große Loslassen. Ob es aber ein langersehntes, befreiendes loslassen sein wird oder ein schmerzhafter Verlust, kann man nur im Zusammenhang mit den anderen Karten erkennen.