Löwe als Sternzeichen und Löwe als Aszendent

Löwe mit Aszendent Löwe: Viel Wärme, Platz für andere

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Sternzeichen Löwe
Löwe
Aszendent Löwe
Löwe

Eine Tasse darf sich zeigen

Stell dir vor, im Töpferkurs sollen die fertigen Stücke auf einen Tisch gestellt werden. Du rückst deine etwas schiefe Tasse ins Licht und sagst lachend: „Die hat eben Haltung.“ Dann ermunterst du die Nachbarin, ihre Schale nicht hinter der Vase zu verstecken.

Das passt zur astrologischen Vorstellung dieser doppelten Löwe-Betonung: Freude am eigenen Ausdruck und die herzliche Einladung an andere, ebenfalls sichtbar zu werden. Nicht jedes Werk braucht einen Sockel. Ein freundlicher Blick reicht manchmal schon.

Zweimal Löwe, dieselbe Richtung

Dein Sternzeichen richtet sich nach der Stellung der Sonne bei deiner Geburt. Der Aszendent ist das Tierkreiszeichen, das zu diesem Zeitpunkt an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging.

In der Astrologie werden dem Sternzeichen grundlegende Eigenschaften zugeschrieben. Der Aszendent wird unter anderem damit verbunden, wie du auf Menschen zugehst und welchen ersten Eindruck du vermittelst.

Beim Löwen sind Herzlichkeit, Ausdruckskraft und Selbstvertrauen zentrale Motive. Steht auch der Aszendent im Löwen, werden diese Themen in der Deutung verstärkt: Was dir wichtig ist, kann auch nach außen deutlich werden. Hier kämpfen nicht zwei gegensätzliche Zeichen miteinander. Vielleicht erkennst du einzelne Seiten wieder; festlegen kann dich diese Deutung nicht.

Zuneigung darf hörbar sein

In Beziehungen kann sich diese Wärme ganz direkt zeigen: Du sagst deinem Lieblingsmenschen, was du an ihm schätzt, und freust dich sichtbar über einen kleinen Erfolg. Auch selbst möchtest du vermutlich nicht nur beiläufig mitgemeint sein.

Nähe braucht allerdings mehr als einen begeisterten Auftritt. Erzählt dein Gegenüber zögernd von einem Wunsch, hilft es, nicht sofort mit der eigenen Geschichte einzusteigen. „Was wäre dir dabei wichtig?“ öffnet Raum. Zuneigung zeigt sich ebenso darin, eine leise Antwort abzuwarten, ohne sie gleich zu ergänzen.

Ermutigen, ohne alles zu überstrahlen

Deine Zuversicht kann anderen Mut machen, sich mit ihren eigenen Beiträgen zu zeigen. Im Kurs könnte gerade deine selbstverständliche Freude dafür sorgen, dass jemand sein Werk doch noch auf den Tisch stellt. So wird aus Ausdruckskraft etwas Verbindendes.

Anstrengend kann es werden, wenn Anerkennung zur Voraussetzung für gute Stimmung wird. Bleibt ein Kompliment aus, fühlt sich ein schöner Moment plötzlich enttäuschend an. Vielleicht erzählst du dann ausführlicher von deiner Tasse und übersiehst den vorsichtigen Beitrag neben dir. Die doppelte Löwe-Betonung verstärkt hier dieselbe Sehnsucht nach Resonanz, statt einen inneren Gegensatz zu erzeugen.

Der Tisch ist groß genug

Eine kleine Pause kann helfen: Wer ist noch nicht zu Wort gekommen? Wem möchtest du ehrlich zuhören? Du musst deine Freude nicht kleiner machen, um Aufmerksamkeit zu teilen.

Deine Tasse darf im Licht stehen, die Schale daneben auch. Und wenn niemand applaudiert, bleiben beide sehenswert. Dein eigener Wert braucht ebenfalls keinen Beifall bei jeder Gelegenheit.