

Die schönste Schale bekommt einen Platz
Stell dir vor, dein Töpferkurs bereitet eine kleine Ausstellung vor. Du stellst deine glasierte Schale gut sichtbar auf und ermunterst eine andere Teilnehmerin, ihre ebenfalls dazuzustellen. Dann rückst du den Tisch zurecht, bis nichts mehr wackelt. Ein bisschen Glanz darf sein, aber bitte auf sicherem Untergrund.
Diese Szene passt zur astrologischen Verbindung von Löwe und Aszendent Stier: etwas mit Freude zeigen, anderen Mut machen und dafür sorgen, dass die Sache Bestand hat.
Innen ausdrucksstark, nach außen gelassen
Dein Sternzeichen richtet sich nach der Stellung der Sonne bei deiner Geburt. Der Aszendent ist das Tierkreiszeichen, das zu diesem Zeitpunkt an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging. Geburtszeit und Geburtsort gehören also dazu.
In der Astrologie werden dem Sternzeichen grundlegende Eigenschaften zugeschrieben. Der Aszendent wird unter anderem damit verbunden, wie du auf andere zugehst und welchen ersten Eindruck du hinterlässt.
Der Löwe steht für Herzlichkeit, Ausdruckskraft und Selbstvertrauen. Der Stier-Aszendent bringt in diese Deutung ein ruhiges, geduldiges Auftreten, Beständigkeit und Freude am Genuss. Du möchtest vielleicht sichtbar sein, ohne ständig Tempo zu machen. Diese Deutung ist ein Angebot zum Wiedererkennen, keine Festlegung.
Zuneigung darf sich gemütlich anfühlen
In Beziehungen kann diese Mischung Wärme und Verlässlichkeit verbinden. Du begrüßt einen vertrauten Menschen herzlich, hörst nicht beim ersten schwierigen Satz auf und stellst vielleicht dessen Lieblingsobst auf den Tisch. Aufmerksamkeit bekommt etwas Greifbares.
Dabei möchtest du womöglich auch selbst spüren, dass deine Mühe gesehen wird. Das ist verständlich. Nur hat dein Gegenüber vielleicht gerade einen eigenen Wunsch, den es vorsichtig formuliert. Die Frage „Was würde dir heute guttun?“ schafft Platz dafür. Anschließend darf die Antwort stehen bleiben, auch wenn sie nicht zu deiner Vorstellung passt.
Etwas wagen und dabei bleiben
Eine Stärke liegt darin, Zutrauen mit Ausdauer zu verbinden. Du traust dir eine schöne Idee zu und bleibst geduldig dabei, bis sie Gestalt annimmt. Anderen kannst du vermitteln: Das schaffen wir, und wir müssen dafür nicht alles überstürzen.
Anstrengend wird es, wenn Anerkennung zum Maßstab wird. Dann erzählst du vielleicht so begeistert vom eigenen Beitrag, dass ein leiser Vorschlag untergeht. Zugleich kann der vertraute Ablauf unverrückbar erscheinen: Die Schalen standen schließlich immer dort.
Hilfreich ist, ausdrücklich nach anderen Ideen zu fragen und eine kleine Änderung probeweise zuzulassen. Zuhören nimmt deiner Ausstrahlung nichts weg. Und ein anderer Tischplatz ist noch keine vollständige Neuerfindung des Lebens.
Auch ohne Applaus gelungen
Deine Schale darf gut sichtbar stehen. Die daneben ebenso. In dieser Kombination können Herzlichkeit und ruhiges Dranbleiben viel Schönes entstehen lassen, wenn auch andere mitgestalten dürfen.
Nicht jede Mühe bekommt sofort Beifall. Dein Wert und der Wert dessen, was du geschaffen hast, hängen nicht allein davon ab.



