

Eine Idee bekommt einen Termin
Stell dir vor, du sitzt im Fotokurs. Jemand schlägt vor, die Bilder im Nachbarschaftshaus auszustellen. Du findest die Idee sofort spannend und fragst nach freien Wänden. Kurz darauf notierst du, wer die Bilder auswählen könnte und wann alles hängen soll. Begeisterung ist schön. Eine Ausstellung, die tatsächlich stattfindet, auch.
Darin steckt ein typischer Gedanke dieser astrologischen Kombination: Du möchtest Neues entdecken, aber es nicht bei einem begeisterten Gespräch belassen.
Offen auftreten, verlässlich dranbleiben
Dein Sternzeichen richtet sich nach der Stellung der Sonne bei deiner Geburt. Der Aszendent ist das Tierkreiszeichen, das zu diesem Zeitpunkt an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging.
In der Astrologie werden dem Sternzeichen grundlegende Eigenschaften zugeschrieben. Der Aszendent wird unter anderem mit dem ersten Eindruck und dem Zugehen auf andere verbunden.
Beim Steinbock stehen Verantwortungsgefühl, Ausdauer und Besonnenheit im Vordergrund. Der Schütze-Aszendent bringt Offenheit, Zuversicht und Entdeckerlust ins Auftreten. So kannst du zugänglich und unternehmungslustig wirken und zugleich genau wissen wollen, worauf du dich einlässt. Vielleicht erkennst du dich darin wieder. Festgelegt bist du durch diese Deutung nicht.
Zusammen etwas entdecken
Nähe kann für dich heißen, ein Versprechen einzuhalten und trotzdem neugierig aufeinander zu bleiben. Du begleitest einen vertrauten Menschen zu einem unbekannten Hobby und bist auch beim nächsten Versuch noch dabei, wenn der erste nicht geklappt hat.
Hilfreich ist die Frage: „Was reizt uns beide daran, und wie viel Zeit haben wir wirklich?“ So wird aus deiner Begeisterung keine gemeinsame Pflichtveranstaltung. Auch deine Offenheit braucht manchmal einen freundlichen Ton: „Ich wünsche mir etwas anderes“ lässt mehr Raum als „Das ist doch langweilig“. Ehrlich bleibt beides, verbindend eher das Erste.
Schnell zugesagt, lange beschäftigt
Deine Stärke liegt darin, Möglichkeiten nicht nur zu sehen, sondern ihnen eine brauchbare Form zu geben. Für die Fotoausstellung teilst du die Arbeit in kleine Schritte. Wenn eine Wand doch nicht frei ist, suchst du besonnen weiter, statt alles hinzuwerfen.
Anstrengend wird es, wenn die Zuversicht schon zugesagt hat, bevor die Einzelheiten geklärt sind. Dein Verantwortungsgefühl möchte dann unbedingt liefern. Plötzlich übernimmst du auch die Beschriftung aller Bilder und schiebst den freien Nachmittag beiseite. Vielleicht bist du enttäuscht oder müde, behandelst diese Gefühle aber wie eine lästige Unterbrechung. Dabei zeigen sie dir, dass deine Zusage größer war als dein Spielraum.
Nicht jede Wand braucht dein Bild
Prüfe vor dem nächsten Ja Zeit und Details und benenne deinen Anteil: „Die Auswahl übernehme ich, den Aufbau nicht.“ Wenn es zu viel wird, darfst du das sagen. Erholung und Gefühle müssen nicht warten, bis alles fertig ist. Du kannst die Ausstellung mittragen und trotzdem in Ruhe davorstehen und schauen.



