Stier als Sternzeichen und Löwe als Aszendent

Stier mit Aszendent Löwe: Mit Ruhe etwas zum Strahlen bringen

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Sternzeichen Stier
Stier
Aszendent Löwe
Löwe

Eine Schale bekommt ihren Auftritt

Stell dir vor, du sitzt im Töpferkurs. Während nebenan schon das dritte windschiefe Gefäß entsteht, streichst du geduldig den Rand deiner Schale glatt. Später stellst du sie auf den Tisch und sagst lachend: „Da gehören jetzt die guten Kirschen hinein.“ Dein Gegenüber darf sein Werk gleich dazustellen.

Diese vorgestellte Szene passt zur astrologischen Verbindung von Stier und Löwe-Aszendent: Etwas soll sich gut anfühlen und Bestand haben. Aber etwas Schönes muss deshalb noch lange nicht im Schrank verschwinden.

Beständigkeit mit herzlicher Ausstrahlung

Dein Sternzeichen richtet sich nach der Stellung der Sonne bei deiner Geburt. Der Aszendent ist das Tierkreiszeichen, das zu diesem Zeitpunkt an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging. Geburtszeit und Geburtsort gehören also zu seiner Bestimmung.

In der Astrologie werden dem Sternzeichen grundlegende Eigenschaften zugeschrieben. Beim Stier sind das Beständigkeit, Genuss und Geduld. Der Aszendent wird unter anderem mit dem ersten Eindruck und dem Zugehen auf andere verbunden. Im Löwen steht er für Herzlichkeit, Ausdruckskraft und Selbstvertrauen.

So trifft Freude an vertrauter Qualität auf die Lust, Wärme sichtbar zu zeigen und andere einzubeziehen. Vielleicht erkennst du einzelne Seiten davon wieder. Die Deutung legt dich nicht fest.

Zuneigung darf sichtbar sein

In Beziehungen kann diese Mischung heißen: Du bist zuverlässig da und zeigst gern, dass dir jemand wichtig ist. Du merkst dir das Lieblingsgebäck, suchst einen gemütlichen Platz und begrüßt deinen Menschen so herzlich, dass der anstrengende Tag etwas Abstand bekommt.

Auch selbst möchtest du vermutlich nicht bloß als selbstverständlich gelten. Wertschätzung darf ausgesprochen werden, und zwar in beide Richtungen. Manchmal lohnt die Frage: „Was hat dir heute gutgetan?“ So bekommt auch die stille Unterstützung Aufmerksamkeit, die ohne große Geste auskommt.

Wenn die bewährte Form zu eng wird

Geduld und herzliches Zutrauen können gemeinsam viel bewegen. Du bleibst bei einer Sache, bis etwas Brauchbares entsteht, und ermutigst andere, es ebenfalls zu versuchen. Im Töpferkurs zählt dann nicht nur deine fertige Schale, sondern auch das neu gewonnene Zutrauen am Nachbartisch.

Schwieriger wird es, wenn jemand eine andere Form vorschlägt. Vielleicht möchtest du am Bewährten festhalten und zugleich hören, wie gelungen dein Werk ist. Kritik klingt dann schnell wie fehlende Anerkennung. Während du deine Lösung verteidigst, geht ein leiser, hilfreicher Vorschlag unter. Eine Pause und die Frage „Was genau würde dadurch besser?“ können mehr öffnen als die nächste Begründung.

Auch ohne Applaus gelungen

Du musst nicht alles verändern, nur weil jemand eine Idee hat. Ein kleiner Versuch darf aber neben dem Vertrauten Platz finden. Die Schale könnte beim nächsten Mal einen anderen Rand bekommen und trotzdem deine Handschrift tragen.

Dein Wert hängt ebenso wenig vom Beifall ab wie der Wert deiner Arbeit. Manchmal reicht es, die Kirschen hineinzulegen und sie miteinander zu genießen.