Waage als Sternzeichen und Waage als Aszendent

Waage mit Aszendent Waage: Fair sein, ohne dich zu übergehen

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Sternzeichen Waage
Waage
Aszendent Waage
Waage

Ein Fenster, zwei berechtigte Wünsche

Stell dir vor, im Büro beginnt die kleine Fensterdebatte: Einer braucht frische Luft, die andere friert. Du fragst nach, statt gleich eine Seite zu wählen. Vielleicht reichen zehn Minuten Lüften und danach ein geschlossener Fensterflügel. Kein Friedensvertrag nötig, nur ein Gespräch.

Diese Szene passt zur astrologischen Deutung von Waage mit Aszendent Waage. Verschiedene Bedürfnisse sollen nebeneinander Platz haben. Die interessante Frage dabei: Darfst du auch sagen, dass du selbst gerade im Luftzug sitzt?

Die Waage zeigt sich gleich zweimal

Dein Sternzeichen richtet sich nach der Stellung der Sonne bei deiner Geburt. Der Aszendent ist das Tierkreiszeichen, das zu diesem Zeitpunkt an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging.

In der Astrologie werden dem Sternzeichen grundlegende Eigenschaften zugeschrieben. Der Aszendent wird unter anderem damit verbunden, wie du auf andere zugehst und welchen ersten Eindruck du vermittelst.

Der Waage werden Ausgleich, Taktgefühl und Sinn für Gemeinsamkeit zugeordnet. Mit Waage als Aszendent weisen Grundhaltung und Auftreten in dieselbe Richtung: Du möchtest verständnisvoll begegnen und ein faires Miteinander ermöglichen. Hier kämpfen nicht zwei gegensätzliche Seiten; vielmehr verstärkt sich ein Motiv. Vielleicht erkennst du dich darin wieder. Festgelegt bist du dadurch nicht.

Nähe braucht auch deine Antwort

In Beziehungen kann Zuneigung darin liegen, aufmerksam nachzufragen und die Bedürfnisse des anderen mitzudenken. Du hörst etwa zu, wenn dein Gegenüber nach einem anstrengenden Tag Ruhe braucht, und suchst nach einer Lösung, die euch beiden guttut.

Nur sollte aus Rücksicht kein dauerhaftes Ratespiel werden. Wenn du eigentlich reden möchtest, hilft ein ehrlicher Satz: „Ich brauche heute etwas Zeit mit dir. Wann passt es für dich?“ Eigene Wünsche auszusprechen macht Nähe möglich. Dein Gegenüber muss dann nicht aus einem freundlichen „Alles gut“ die versteckte Bitte herauslesen.

Gut vermitteln, nicht endlos vertagen

Die doppelte Waage kann eine Stärke darin finden, unterschiedliche Sichtweisen anzuhören, ohne jemanden vorschnell abzuwerten. Beim Fensterproblem wird daraus eine faire Absprache statt eines kleinen Lagerkampfs.

Anstrengend wird es, wenn jede Entscheidung erst dann erlaubt scheint, sobald niemand mehr etwas dagegen hat. Du fragst noch einmal nach, verschiebst deine Antwort und behältst deinen Wunsch für dich. Andere wissen nicht, woran sie sind; bei dir wächst womöglich Ärger, obwohl du nach außen freundlich bleibst.

Hilfreich kann sein, den Austausch zu begrenzen: „Wir hören beide Vorschläge an und entscheiden dann.“ Eine kleine Unzufriedenheit bedeutet noch nicht, dass die Lösung unfair ist.

Dein Platz gehört mit dazu

Du musst dein Taktgefühl nicht ablegen, um klarer zu werden. Freundlich zu sagen, was du möchtest, gehört zu einem fairen Miteinander dazu. Auch deine Bedürfnisse zählen.

Am Bürofenster darf deshalb neben den anderen Stimmen deine eigene hörbar sein. Vielleicht bleibt kurz jemand unzufrieden. Das lässt sich aushalten. Ein offenes Gespräch ist oft hilfreicher als ein höfliches Lächeln im kalten Luftzug.