

Die Pause muss nicht immer laut sein
Stell dir eine volle Büroküche vor: Die Kaffeemaschine zischt, drei Gespräche laufen gleichzeitig. Ein Kollege steht etwas abseits. Du fragst dich, ob ihm der Trubel gerade zu viel ist, und schlägst eine kleine Runde an der frischen Luft vor. Pause geht schließlich auch ohne Kaffeemaschinenbegleitung.
Diese Szene passt zur astrologischen Verbindung von Wassermann und Aszendent Fische: einen gewohnten Ablauf infrage stellen und dabei darauf achten, wie es den Menschen damit geht.
Eigenständig denken, behutsam ankommen
Dein Sternzeichen richtet sich nach der Stellung der Sonne bei deiner Geburt. Der Aszendent ist das Tierkreiszeichen, das zu diesem Zeitpunkt an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging. In der Astrologie werden dem Sternzeichen grundlegende Eigenschaften zugeschrieben. Der Aszendent wird unter anderem damit verbunden, wie du auf andere zugehst und welchen ersten Eindruck du hinterlässt.
Wassermann steht traditionell für Eigenständigkeit, Ideenreichtum und Offenheit für Ungewöhnliches. Mit dem Fische-Aszendenten kommen Mitgefühl, Fantasie und ein Gespür für Stimmungen hinzu. So kann hinter einem sanften Auftreten ein ausgesprochen unabhängiger Kopf stecken. Vielleicht erkennst du manches davon wieder. Festgelegt bist du durch diese Deutung nicht.
Nähe braucht auch klare Worte
Zuneigung kann bei dieser Mischung bedeuten, aufmerksam zuzuhören und dem anderen seine Eigenheiten zu lassen. Nicht jeder Wunsch muss deinem entsprechen, damit du ihn ernst nimmst. Auch ungewöhnliche Interessen dürfen ihren Platz haben.
Gleichzeitig brauchst du womöglich Zeit für dich. Wenn du nach einem intensiven Gespräch wortlos verschwindest, kann das wie Ablehnung wirken. „Ich brauche kurz Ruhe und möchte später weiterreden“ macht deinen Freiraum verständlich. Und statt eine Stimmung zu erraten, hilft die Frage: „Möchtest du erzählen oder lieber für dich sein?“
Eine gute Idee braucht Mitreisende
Deine Stärke kann darin liegen, ungewöhnliche Lösungen zu finden, die Menschen nicht übergehen. Eine andere Pausenform ist dann nicht bloß originell, sondern schafft tatsächlich mehr Luft. Dabei lohnt es sich, die Beteiligten zu fragen, statt ihre Bedürfnisse vorauszusetzen.
Anstrengend wird es, wenn du viele Eindrücke aufnimmst, deine Grenze aber nicht benennst. Innerlich bist du vielleicht schon beim nächsten Gedanken, während andere noch eine Antwort erwarten. Weichst du der Klärung aus, bleiben sie ratlos zurück. Früh zu sagen, was gerade zu viel ist, und eine neue Idee Schritt für Schritt zu erklären, kann Missverständnisse vermeiden.
Du musst nicht jede Stimmung auffangen
Offenheit für Neues und Mitgefühl können sich hier wohltuend ergänzen. Du darfst etwas anders machen, ohne alle mitziehen zu müssen. Vielleicht kommt der Kollege mit nach draußen, vielleicht bleibt er lieber sitzen. Nachfragen, die eigene Grenze kennen und beides gelten lassen: Auch so kann eine gute Pause beginnen.



